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Söğüt / Osmanische Sultane / 5. Sultan

Mehmed I.

Çelebi Mehmed · 1413 – 1421

Mehmed I. portresi

5. Osmanischer Sultan

Mehmed I.

Çelebi Mehmed

Regierungszeit
1413 – 1421
Geboren
1389
Gestorben
1421

Er beendete das Interregnum und einte den Staat wieder. Die Çelebi-Sultan-Mehmet-Moschee in Söğüt trägt seinen Namen.

Sultan Çelebi Mehmed wurde 1389 in Edirne geboren. Sein Vater war Yıldırım Bayezid, seine Mutter Devlet Hatun aus dem Hause der Germiyanoğulları. Er war von mittlerer Größe, rundgesichtig und hellhäutig, mit roten Wangen und breiter Brust, und von starkem Körperbau. Er war sehr beweglich und mutig. Er rang und konnte selbst die stärksten Bogensehnen spannen. Während seiner Herrschaft nahm Çelebi Mehmed persönlich an vierundzwanzig Schlachten teil und trug darin nahezu vierzig Wunden davon. Der Turban, den er trug, stand ihm mit seiner goldbestickten Kappe sehr gut. Er kleidete sich in einen pelzgefütterten Kaftan mit hochstehendem Kragen.

Die Gerechtigkeit, die Sultan Çelebi Mehmed gegenüber Muslimen zeigte, zeigte er ebenso gegenüber christlichen Gemeinschaften. Er war ein guter Verwalter und Politiker. Seine Ausbildung schloss er im Palast von Bursa ab und wurde später von seinem Vater zum Statthalter von Amasya ernannt, wo er die Geschäfte des Staates lernte.

Sultan Çelebi Mehmed, dem es gelang, die Fürstentümer Anatoliens nach dem Interregnum wieder zusammenzuführen, darf mit Recht als zweiter Gründer des osmanischen Staates gelten.

Er starb am 26. Mai 1421 in Edirne. Die Nachricht seines Todes wurde verheimlicht — er war der erste osmanische Sultan, dessen Tod geheim gehalten wurde. Sein Leichnam wurde nach Bursa gebracht und im Grünen Grabmal bestattet.

  • Söhne: Mustafa Çelebi, Murad II., Ahmed, Yusuf, Mahmud
  • Töchter: Fatma und Selçuk Hatun

Quelle: Osmanlı Tarihi Interaktif CD-ROM (Türk Tarih Kurumu Yayınları XXXI. Dizi-Sa.2)